Tafel 39: Bahnhof Tannenberg-Ost

Der Bahnhof wurde erst zum Sommerfahrplan 1950 mit der Bezeichnung "Tannenberg" für den Personen- und Güterverkehr eröffnet. Seine Geschichte beginnt jedoch bereits eher und ist untrennbar mit der benachbarten Tannenberger Textilveredlung verbunden. Für die Errichtung dieses Werkes wurde 1927 ein 200 m langes Stumpfgleis für den Baustofftransport eingerichtet. Durch Einbau einer zweiten Weiche entstand daraus 1928 eine nicht öffentliche Kreuzungsstelle. Diese wurde notwendig, weil es bereits seit der Zeit des Bahnbaus zwischen Schönfeld - Wiesa und Geyer auf etwa 9 km Länge keine Möglichkeit von Zugbegegnungen gab. Seit 1951 galt die Bezeichnung "Tannenberg Ost", um Verwechslungen mit der "Hst. Tannenberg" auszuschließen. Die Station verfügte lediglich über zwei Gleise, zwei Weichen, den Bahnsteig und eine Fernsprechbude.

Der Betrieb, der später unter VEB Garnveredlungswerk Sehma, Werk II Tannenberg firmierte, verfügte über ein eigenes Anschlussgleis, das mit dem Werk 1928 in Betrieb ging. Es führte in das Werksgelände hinein zum Heizhaus. Zudem bestand ein weiteres Ladegleis. Der Anschluss wurde bis zur Einstellung der Bahn 1967 bedient.

 



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